Mitfühlende, gewaltfreie Kommunikation als Sprache des Lebens

Michael Breker • 3. Juni 2020

Mit dem Herzen hören, sprechen und geben bildet die Grundlage der mitfühlenden Kommunikation

Mitfühlende Kommunikation

Gesprächssituationen können Menschen miteinander verbinden und zu Höchstleistungen anspornen oder auch langjährige Beziehungen beenden. Das Resultat hängt von der entgegengebrachten Empathie und vom gegenseitigen Vertrauen ab, vor allem aber auch von der Fähigkeit, mitfühlend zu sprechen und achtsam zuzuhören.


Das Gedicht von Ruth Berbermeyer bringt die Art der Einfühlung zum Ausdruck, die gemeint ist, wenn wir mit dem Herzen sehen und geben:


„Ich bin ungemein beschenkt, wenn Du etwas von mir annimmst - wenn Du an der Freude teilhast, die in mir ist, sobald ich Dich beschenke.

Und Du weißt, ich gebe nicht in der Absicht, Dich in meinen Schuld zu bringen, sondern weil ich die Zuneigung leben möchte, die ich für Dich empfinde.

Annehmen mit Würde ist vielleicht das größte Geschenk. 
Unmöglich kann ich die beiden Seiten von einander trennen.
Wenn Du mich beschenkst, schenke ich Dir mein Annehmen.
Wenn Du von mir nimmst, fühle ich mich sehr beschenkt.“


Während du also mit dem Herzen sprichst und schenkst, tust du das aus der Freude heraus, die immer dann entsteht, wenn du das Leben des anderen bewusst bereicherst.


Wenn wir selbst mit diesen Prinzipien im Gespräch in Kontakt bleiben, dann kann das Gespräch zu einer echten Begegnung werden und Verbindung zwischen uns herstellen. 


Dabei können uns folgende Punkte unterstützen:


Unsere Innere Haltung

Je mehr ich mich mit der GFK beschäfigt habe, desto mehr bestätigte sich in mir die Ahnung, dass es sich bei der Gewaltfreien Kommunikation nicht um eine Methode, sondern um eine innere Haltung handelt. Eine Haltung, getragen von Achtsamkeit, Liebe, Empathie, Wertschätzung, Selbstverantwortung und Authentizität. Eine Haltung, bei der ich davon ausgehe, dass alles was Menschen jemals tun, ein Versuch ist, Bedürfnisse zu erfüllen und dass jeder Mensch zu jedem Zeitpunkt sein Bestmögliches gibt. In dieser Haltung gibt es kein Richtig und kein Falsch, keine Fehler und keine Schuld. Ich schaue mild und wohlwollend auf mich selbst und auf andere. Und das genau macht Verbindung möglich. Das Ziel der Gewaltfreien Kommunikation ist es, einen Fluss zwischen mir und anderen, der auf gegenseitigem Geben von Herzen beruht, zu erzeugen.


Entspannung hilft:

Reizbarkeit und Stress sind Gift für ein gutes Gespräch. Der Gesprächspartner, der Gelassenheit und Ruhe in das Gespräch mit einbringt, profitiert am meisten, wenn ein Gespräch hitzig wird.


Präsent sein im gegenwärtigen Moment:


Aufmerksamkeit auf den Atem kann den Geist beruhigen und damit Entspannung im Kopf und Körper erzeugen. Achtsamkeit ermöglicht es dir auf innere wie äußere Signale zu achten und damit am Gespräch mit Offenheit und Klarheit teilzunehmen.


Durch die achtsame Atmung Innere Stille erzeugen:


Wenn der Fokus auf dem achtsamen Atmen liegt, können die inneren Stimmen verstummen. Die Achtsamkeit kann das innere Gedankenkarussell durchbrechen und damit die Präsens auf das Gegenüber steigern. 


Die Kraft der Positiven Ausstrahlung:


Nimm in dem Gespräch eine positive innere Haltung zum Gegenüber ein, die möglichst das gesamte Gespräch begleitet. Falls dir das vor dem anstehenden Gespräch nicht gelingt, verschiebe das Gespräch besser. Wut und Missgunst sind schlechte Begleiter eines Gesprächs.


Mach dir deine inneren Werte bewusst:


Konzentriere dich im Gespräch auf das, was dir wirklich wichtig ist. Innere dich an deine Werte, aber auch an das, was dir an dieser Beziehung und diesem Gespräch am Herzen liegt.


Denke vor einem schwierigen Gespräch an etwas schönes:


Das könnte ein Erlebnis mit einem Menschen sein, für den du tiefe Zuneigung und Respekt empfindest. So nimmt dein Gesicht einen freundlichen Ausdruck an und baut Vertrauen bei deinem Gegenüber auf.


Nonverbale Signale beeinflussen den Verlauf des Gesprächs:


Halte dein Gegenüber immer im Blick und beobachte die gesendeten Körpersignale. Entschlüssle die Mimik und Tonlage und versichere dich über Nachfragen, ob dein Eindruck richtig ist.


Feedback schafft Klarheit:


Wiederhole das Gesagte und frag nach, ob du es richtig verstanden hast. Bring zum Ausdruck, was das gehörte in dir auslöst. 


Benutze einen warmen, herzlichen Tonfall:


Ein warmer, herzlicher Tonfall vermittelt Mitgefühl, Offenheit und Empfindsamkeit. Wer warm und fürsorglich klinkt, kann Zufriedenheit auslösen, Engagement schaffen und Veränderung anstoßen.


Sprich langsam und überlegt:


Langsames überlegtes sprechen erleichtert das Verstehen und wirkt beruhigend. Wenn du langsam sprichst, kannst du dir deiner Sprechweise und dem Inhalt gewahr werden, statt gewohnheitsmäßig unkontrolliert darauf loszuwerden.

Fass dich kurz:
Sprich nicht mehr als ein bis zwei Sätze oder nicht länger als 30 Sekunden. Vergewissere dich, dass deine Botschaft verstanden wurde, bevor die weitersprichst.


Höre aktiv und intensiv zu:


Wir wollen gehört und verstanden werden. Tu deshalb selbst, was du von anderen erwartest: 
- konzentriere dich auf jedes Detail
- unterbreche dein Gegenüber nicht
- schau dein Gegenüber an
- lass dein Gegenüber durch Gesten wissen, dass du seinem Vortrag folgst
- Frag nach, ob du es in seinem Sinne verstanden hast
- antworte nur auf das, was dein Gegenüber dich fragt.


Kritik und Selbstkritik: Aus der Bibel können wir viel für ein vertrauenbildendes Gespräch lernen

In der Bibel unter Matthäus 7.1-6. finden wir eine sehr gute Anleitung für eine mitfühlende Kommunikation:


  • Vers 7.1 "Urteilt nicht über andere, damit Gott euch nicht verurteilt. 
  • Vers 7.2: Denn so wie ihr jetzt andere verurteilt, werdet auch ihr verurteilt werden. Und mit dem Massstab, den ihr an andere legt, wird man euch selber messen. 
  • Vers 7.3: Du regst dich auf über die kleinen Schwächen deines Bruders und erkennst nicht deine eigene, viel größere Schuld. 
  • Vers 7.4: Du sagst: 'Mein Freund, komm her! Ich will dir die Augen für deine Fehler öffnen!' Dabei bist du blind für deine eigene Schuld. 
  • Vers 7.5: Du Heuchler! Kümmere dich zuerst um deine Fehler, dann versuche, deinem Bruder zu helfen. 
  • Vers 7.6: Gebt das, was euch heilig ist, nicht Menschen preis, die es nicht achten. Und was euch kostbar ist, verschleudert nicht an solche, die seinen Wert nicht erkennen. Sie werden sonst euern Glauben in den Dreck zerren und euch hinterher auch noch angreifen.

So kann Kommunikation Einfühlungsvermögen blockieren

Aneinander vorbeizureden ist oft eine Folge davon, dass sich Gesprächspartner nicht richtig zuhören. Wir vergleichen und bewerten. Häufig wollen wir im Gespräch recht haben, dies löst häufig ein Argumentatives Kräftemessen aus. Wir fühlen uns wie in einem verbalen Kampf. Das löst Stress in aus und bringt den ganzen Körper in Spannung. Das Gespräch verhärtet sich. 


Ein Grund für ein schlecht geführtes Gespräch ist das NICHT ZuUHÖREN. Es macht sich in folgenden Punkten bemerkbar:
Selektives Zuhören: 
Du hörst nur das, was dich interessiert


  • Abwehrendes Zuhören: Wenn du das Gesagte persönlich nimmst, kommst du in eine abwehrende Haltung.
  • Ausweichendes Zuhören: 
überhören was dir nicht gefällt
  • Tagträumen: 
an nicht gesprächsbezogene Dinge denken
  • Debattieren: 
sich über das Gesagte streiten
  • Abqualifizieren: 
durch negative Ansichten beeinflussen
  • Problemlösung anbieten: 
unerbetene Ratschläge erteilen
  • Pseudozuhören: 
nur so tun, als wärest du ein guter Zuhörer
  • Gesprächsinhalt Einüben: 
Das, was du selbst sagen möchtest, vorausplanen und einüben
  • Die Bühne des Gesprächs in Beschlag nehmen: 
Das Gespräch für deine eigenen Ziele manipulieren
  • Auf der Lauer liegen: Informationen und Inhalte sammeln und gegen deinen Gesprächspartner einsetzen


Lebensentfremdende Kommunikation trennt die Beziehung

Es liegt in unserer Natur, einfühlsames Geben und Nehmen zu genießen. Wir haben uns jedoch viele Muster „lebensentfremdender Kommunikation“ angeeignet, die dazu führen, dass wir uns selbst und andere mit unserem Sprachstil und unserem Verhalten verletzen. Im Folgenden zeige ich einige Muster „lebensentfremdender Kommunikation“ auf:

Moralische Urteile: 
In der Welt der Urteile drehen sich unsere Gedanken um die Frage: „Wer ist was und wie?“ Menschen in Schubladen zu stecken und zu verurteilen fördert die Anwendung von Gewalt.

Vergleiche anstellen: 
Vergleiche sind eine Form von Verurteilung.

Verantwortung leugnen: 
Unsere Sprache verschleiert die Wahrnehmung persönlicher Verantwortung. Wir können eine Sprache, der es an Wahlmöglichkeiten mangelt mangelt, ersetzen durch eine Sprache, die Wahlmöglichkeiten unterstützt. Wir sind gefährlich, wenn wir uns der Eigenverantwortung für unser Verhalten, Denken und Fühlen nicht bewusst sind.

Andere Formen lebensentfremdender Kommunikation: 
Wir können niemals jemanden dazu bringen, etwas zu tun. Denken auf der Grundlage von „Wer verdient was?“ blockiert einfühlsame Kommunikation.


Ohne das wir es vielleicht beabsichtigen, haben unsere Worte und unsere Art zu sprechen oft Verletzungen und Leid bei Anderen und uns selbst zur Folge. Bewusstes Zuhören und respektvolle Aufmerksamkeit stellt ein mitfühlendes Gesprächsklima her und schafft Vertrauen. Gleichzeitig lernen wir, uns ehrlich und klar auszudrücken.

Möge es dir Gelingen mit dem Herzen zu sprechen, zu Hören und zu Schenken.

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Sport gilt als Allheilmittel: Er stärkt den Körper, baut Stress ab und sorgt für gute Laune. Doch wie so oft im Leben gilt auch hier – die Dosis macht das Gift. Für Menschen, die bereits einen stark erhöhten Cortisolspiegel haben, kann intensive körperliche Anstrengung sogar kontraproduktiv wirken. Cortisol – das Stresshormon im Dauereinsatz Cortisol ist unser wichtigstes Stresshormon. Es wird in den Nebennieren produziert und sorgt dafür, dass wir in Gefahrensituationen blitzschnell reagieren können: Herzschlag und Blutdruck steigen, Muskeln werden aktiviert, Energie wird mobilisiert. Das Problem: Viele Menschen leben heute dauerhaft im Stressmodus – Cortisol bleibt chronisch erhöht. Warum intensiver Sport dann nicht hilft Krafttraining, Ausdauersport oder hochintensives Intervalltraining fordern den Körper enorm. Was passiert dabei? Cortisol steigt zusätzlich an: Der Körper interpretiert die Anstrengung wie Stress. Regeneration fällt schwerer: Wer ohnehin kaum zur Ruhe kommt, raubt sich durch hartes Training die letzten Erholungsreserven. Muskeln leiden: Chronisch hohes Cortisol baut Eiweiße ab – trotz Training kann Muskelabbau stattfinden. Immunsystem wird geschwächt: Statt Widerstandskraft aufzubauen, erhöht sich die Anfälligkeit für Infekte. Schlaf leidet: Hohe Abendbelastung kann die Einschlaf- und Durchschlafqualität verschlechtern. Das Ergebnis: Statt sich fitter zu fühlen, geraten Betroffene in einen Kreislauf aus Überlastung, Müdigkeit und Gereiztheit. Welche Bewegung wirklich guttut Das bedeutet nicht, dass Menschen mit hohem Cortisolspiegel auf Sport verzichten sollten – ganz im Gegenteil. Entscheidend ist die Intensität. Förderlich sind Bewegungsarten, die sanft regulieren und den Parasympathikus, also unser Erholungssystem, aktivieren: Spazierengehen in der Natur Yoga oder Yin Yoga Qi Gong oder Tai Chi Ruhiges Schwimmen Lockeres Radfahren Achtsames Körpertraining ohne Leistungsdruck Hier steht nicht die maximale Anstrengung im Vordergrund, sondern das Gefühl von Leichtigkeit, Rhythmus und Entspannung. Fazit: Balance statt Leistungsdruck Sport kann ein wertvoller Schlüssel sein, um Stress zu verarbeiten – aber nur, wenn er den Körper nicht zusätzlich überfordert. Wer merkt, dass er ohnehin unter Daueranspannung steht, profitiert am meisten von achtsamer, sanfter Bewegung. Denn Bewegung darf nicht noch mehr Stress erzeugen – sie darf ein Ort der Erholung sein, an dem Körper, Geist und Seele wieder ins Gleichgewicht finden.
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Was ist Doom Scrolling? Der Begriff setzt sich aus doom (Untergang, Katastrophe) und scrolling (durch Inhalte wischen) zusammen. Gemeint ist das zwanghafte Konsumieren von schlechten Nachrichten im Internet oder in sozialen Medien. Statt uns zu informieren, geraten wir in eine Art Strudel: Wir suchen unbewusst nach immer neuen Meldungen, die unsere Ängste füttern. Das Gehirn reagiert dabei wie auf eine Bedrohung – wir bleiben in Alarmbereitschaft, angetrieben von der Hoffnung, „die entscheidende Information“ zu finden, die uns Sicherheit gibt. Was passiert im Gehirn? Amygdala: bewertet die negativen Schlagzeilen als Gefahr und aktiviert Stressreaktionen. Dopamin-System: jede neue Nachricht gibt einen kleinen „Kick“ – ähnlich wie bei Glücksspiel oder Zucker. Präfrontaler Kortex: unser rationaler Teil, der eigentlich stoppen könnte, ist durch den Stress geschwächt. So entsteht ein Teufelskreis aus Anspannung, Angst und Suchtverhalten. Die Folgen von Doom Scrolling Steigende Unruhe und Ängste Schlafprobleme, weil wir noch im Bett scrollen Gefühl der Ohnmacht und Überforderung Weniger Fokus auf positive, nährende Erfahrungen Achtsamkeit als Ausweg Die gute Nachricht: Wir können lernen, uns bewusst aus diesem Strudel zu befreien. Achtsamkeit hilft uns, innezuhalten und die automatische Bewegung des Scrollens zu bemerken. Kleine Praxis-Impulse: Atem-Pause: Lege das Handy bewusst weg, schließe die Augen und folge drei Atemzügen. Spüre, wie dein Körper sich beruhigt. Bewusstes Limit: Setze dir feste Zeiten für Nachrichten – z. B. zweimal am Tag 10 Minuten. Positive Nahrung: Frage dich: „Welche Inhalte nähren mich wirklich?“ Suche gezielt nach Texten, Podcasts oder Videos, die dir Kraft geben. Körper spüren: Wenn du merkst, dass du dich in der Endlosschleife verlierst: Stell die Füße auf den Boden, spüre deine Hände, nimm dich im Raum wahr. Zusammenfassung: Doom Scrolling ist ein sehr menschliches Muster – unser Gehirn sucht nach Sicherheit in unsicheren Zeiten. Doch je mehr wir uns von negativen Schlagzeilen fesseln lassen, desto unruhiger und ängstlicher werden wir. Mit Achtsamkeit können wir lernen, aus dem Strudel auszusteigen und unseren Blick wieder für das Wesentliche zu öffnen: das Leben, das genau jetzt stattfindet.
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